Tatort special – die Axt im Haus erspart den Horrorfilm
Posted on 18. Feb, 2008 by Bob in Alltag
Als leidenschaftlicher Tatort Fan sitze ich brav Sonntag abends um 20:15Uhr vor dem Fernseher. Gestern war aber irgendwie alles anders. Zuerst bringt Milberg als Kommissar Borowski einen ausgerasteten Teenager mit einer schallenden Ohrfeige zur Besinnung [switchpack], dann haut der Täter (ein wiedermal genialer Andreas Schmidt) mal eben seiner Frau eine Axt in den Kopf und wir werden Zeuge wie er und sie blutüberströmt Ihre Beziehung beenden.
Irgendwie ist das Ganze eine Spur härter und brutaler als sonst. Muss der Tatort mittlerweile den abgestumpften Saw und Hostel Konsumenten auch etwas bieten?
Mir hätte es gereicht, wenn die Szene angedeuteter gewesen wäre und wenn ich einen Horrorfilm sehen mag, leihe ich mir halt PlanetTerror aus.



marek
Feb 18th, 2008
Jepp, sehe ich genauso, bzw. Wir fanden den Tatort von gestenr Scheisse. Ein Borowski Tatort ist schon eher so ein Kunst-Tatort, weil der Kommissar und seine Psycho-Frau irgendwie immer sehr seltsam sind, aber das gestern war der Kracher.
1. fand ich es blöd, dass man von anfang an wusste wer der Mörder ist.
2. Der Vorspann hat einen Viertel Stunde gedauert. Das habe ich auch noch nicht so lange erlebt.
3. Borowski war viel zu albern. Nicht komsich, aber nervig
4. Viel zu brutal, auch wenn nicht so brutal wie “John Rambo” der ist Gewaltpornographie pur. Fast schon unguckbar, da es sinnlos erscheint irgendwelche abgeschossenen Glieder darzustellen.
Ich finde, dass Filme zunehmend schlechter werden, dafür aber mit brutalster Gewaltdarstellung glänzen. Wie wäre es einfach mal bessere Drehbuchautoren einzustellen und die Geschichten spannender zu gestalten? Mehr Thriller und weniger Blut. Blut habe ich letztens Jahr genug gesehen… Naja, kein Argument…. Spannend war’s auch und brutal um so mehr.